Risiken und Nebenwirkungen von Quarantäne

Auch wenn es bei vielen anscheinend noch nicht angekommen ist. Hier nochmals der dringende Appell an alle:

Bitte bleibt zu Hause! Freiwillig!

Nur so können wir diesen Virus eindämmen und umgehen damit drastische Maßnahmen, die die Politik sonst treffen muss.

Ihr dürft gerne lustige Bilder und Videos weiterschicken. Humor hilft auch in dieser Situation. Humor hilft uns nicht völlig durchzudrehen.

Ihr dürft und solltet auch Menschen, die Hilfe brauchen, unterstützen. Kauft für andere ein, anstatt alles selber zu horten/hamstern.

Ihr dürft gerne über E-Mail, Telefonanrufe, Whatsapp, Instagram & Co. Kontakt zu Mitmenschen halten. Vor allem ist das bei Menschen aus Risikogruppen wichtig, sowie bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, schwierigen häuslichen Umfeld, etc. Ihr dürft gerne zusammen online Spiele zocken. Gilt alles auch für die Jugendlichen, die haben #SocialDistancing ja quasi mit ihren Smartphones erfunden.

Wobei, wenn wir schon beim Thema sind:

Die Quarantäne stellt viele Menschen vor große Herausforderungen. Zum einem, weil einige keine anderen Hobbys oder Interessen haben, außer „in Club gehen“, „verreisen“, „Freunde treffen“ und Co. Da fällt einem schnell die Decke aufm Kopf.

Zum anderen, weil es für viele Mitmenschen diese Quarantäne gefährlich werden könnte. Das trifft Menschen mit psychischen Erkrankungen wie z. B. Depressionen. Betroffene selbst oder Angehörige können sich Hilfe und Unterstützung bei der Telefonseelsorge holen. Diese bieten auch Beratung via Mail und Chat an.

Auch Frauen sind stark gefährdet was häusliche Gewalt, ungewollte Schwangerschaft und sexualisierte Gewalt angeht. Die meiste Gewalt geht nämlich von dem eigenen Partner*in aus und geschieht in den eigenen vier Wänden.

Wenn ihr von psychisch kranken Mitmenschen in eurer Nachbarschaft wisst, oder von Menschen die Gewalt ausgesetzt sind. Schaut bitte nicht weg. Fragt mal bei denen nach, wie es ihnen geht, ob sie Hilfe brauchen, etc.

Hier mal die wichtigsten Homepages und Telefonnummern zum Weitergeben:

Die Telefonseelsorge ist erreichbar unter den Nummern 0800/111 0 111 oder  0800/111 0 222 Außerdem bieten sie auch Mail oder Chats an. Auf der Homepage findet ihr die internationalen Pendants.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter der Nummer 08000 116 016 kostenlos zu erreichen. Die Information und Beratung erfolgt in 18 Sprachen, darunter auch leichte Sprache und Gebärdensprache.

Das Hilfetelefon „Sexueller Missbrauch“ ist unter 0800 22 55 530 zu erreichen.

Kinder und Jugendlichen können von Montag bis Samstag (14 bis 20 Uhr) die bekannte „Nummer gegen Kummer“ anrufen, nämlich 116 111. Auch Eltern können Hilfe brauchen und wählen daher das „Elterntelefon“ unter 0800 111 0550. 

Unter der ebenfalls kostenlosen Nummer 0800 40 40 020 erreichen Schwangere das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ 24 Stunden lang.  

Wo das nächste Frauenhaus ist und freie Kapazitäten hat (und da sieht es leider nicht gut aus derzeit) klickt https://www.frauen-info-netz.de/

Alles Gute für euch!

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